Burn-Out / Depression

Bei beruflicher oder privater Überlastungssituation kann es zum Auftreten einer Erschöpfungsdepression – Burn-Out Symptomatik – kommen. Diese ist zum Beispiel verbunden mit zunehmendem Erschöpfungsgefühl, Freudlosigkeit auch bei bisher gerne ausgeübten Aktivitäten und Hobbies, sozialem Rückzug und Schlafstörungen. Auch körperliche Beschwerdesymptomatik kann sich verstärken oder hinzu kommen. Bereits bei in Vergleich zu früher geringen psychischen Belastungen beispielsweise im Arbeitsleben entsteht rasch das Gefühl von Überforderung.

Als ersten Schritt wird eine ausführliche Erhebung der psychiatrischen Vorgeschichte (Anamnese) in der Ordination im 18. Bezirk in Wien – Währing durchgeführt.

Im Zuge der Behandlung werden dann mittelfristig unter Einbeziehung psychotherapeutischer Behandlungen diese Strukturen bearbeitet, welche zum Überschreiten der eigenen Grenzen geführt haben, wie Abgrenzungsfähigkeit. Anfangs ist meist eine Behandlung der im Vordergrund stehenden Symptomatik wie auch von möglichen Schlafstörungen mit nicht-abhängigkeitserzeugenden Substanzen notwendig, um den Rahmen für auch körperliche Regenerationsmöglichkeit zu schaffen. Auch weitere unterstützende medikamentöse Therapie zur Verbesserung des Antriebes bzw. Energielevel und der Stimmungslage kann temporär erforderlich sein, um Ressourcen zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes zu schaffen.

Depressionen können auch beispielsweise als reaktive Symptomatik nach belastenden Lebensereignissen wie Trennungen, Arbeitslatzverlust oder gravierenden sozialen Veränderungen auftreten. Sofern es sich um ein isoliertes auslösendes Ereignis dafür handelt, steht im Rahmen der psychiatrischen Behandlung eine temporäre Intervention mit nichtabhängigkeitserzeugenden Medikamenten und gegebenenfalls kurzdauernde psychotherapeutischer Intervention zur Verfügung.

Bei wiederholten (rezidivierenden) depressiven Episoden hat sich die Kombination aus psychotherapeutischer und medikamentöser Behandlung bewährt.